Schweizerischer Verband der Akademikerinnen
Association Suisse des Femmes Diplômées des Universités

In the fight against COVID-19, GWI stands in solidarity will the most vulnerable

Dear Members and Friends,
 
We are writing to you during these anxious times as the economies of our respective countries react to the daily news, and as we all make adjustments to our deeply entrenched social habits to flatten the curve of the virus. We realize that we are all trying to "hang in there" as the news remains fluid and familiar community institutions are locked down.
 
As we are all watching our world face an unprecedented public health challenge in the fight against COVID-19, GWI stands in solidarity will all of you and particularly those who are most vulnerable during uncertain circumstances like this. Although the safety and well-being of everyone requires us to physically separate from one another, the GWI Board, Committees, and Office remain committed to our global membership community of graduate women. Through this unprecedented period, GWI will continue doing what it knows best: raising the voice of graduate women around the world and working for the preservation and improvement of women's and girls’ fundamental right to education.
 
GWI knows that in crises, pre-existing social inequalities and injustice are often deepened. We are concerned that girls will be impacted the most by school closings in many countries. They are least likely to return to school and in many areas most vulnerable to drop out. For this reason, GWI is resolutely focused on continuing to pursue its mission as routinely as possible in support of our almost 15,000 members across the world and to remain engaged and energized through this evolving global challenge.
 
When we come out on the other side of this pandemic, a lot of things will look the same, but, as countries and as a planet, we will be changed forever because we will have been through a profoundly transformative experience.
 
Dramatically changed conditions can be distracting, but rest assured that GWI remains united and committed to pursuing our mission. Thank you all for your support in these difficult times. Our thoughts are with you in uncertain circumstances like these.
 
Sincerely,
GWI Board, Committees and Office

GWI: Das Recht auf Bildung als Mittel gegen genderbasierte Gewalt

von Tatjana Betschart, CIR
Eines der wichtigsten Projekte, welches der GWI seit einiger Zeit verfolgt, betrifft den Kampf gegen genderbasierte Gewalt. In Erinnerung an die Annahme der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948 gab es eine 16-tägige Kampagne, die am 10. Dezember 2019 ihren Abschluss fand. Mit dieser Kampagne bewies der GWI einmal mehr sein Engagement für Menschenrechte und für die lebenslange Bildung von Mädchen und Frauen.
Wie Terry Oudraad, die Präsidentin des GWI, festhielt, ist Gewalt gegen Frauen und Mädchen heute gleichzeitig eine der meistverbreiteten Verletzungen der Menschenrechte, die sich durch alle Kulturen hindurchzieht, und ein Problem, worüber nur selten berichtet wird, sei es wegen der Straflosigkeit der begangenen Taten, aus Scham oder wegen mangelnder Ressourcen der betroffenen Frauen. Genderbasierte Gewalt zeigt sich sowohl in ihren physischen, sexuellen wie psychischen Formen und beeinträchtigt nachhaltig das Empowerment der Frauen. Bildung ist ein wesentlicher Faktor zur Reduktion genderbasierter Gewalt.
Im März 2020 findet in New York am Hauptsitz der UNO die 64. Session der «Commission on the Status of Women» statt. Der GWI führt hierzu am 11. März zusammen mit dem Women’s UN Report Network und dem NGO Committee on the Status of Women einen Parallelevent zu Frauen und Korruption durch. Korruption beeinträchtigt signifikant die 12 kritischen «areas of concern» gemäss der Beijing-Erklärung und Aktionsplattform von 1995. Schon damals wurde Gewalt gegen Frauen als ein wichtiges Thema im Kampf für grössere Gleichheit zwischen den Geschlechtern definiert. Am Anlass in New York sollen die Folgen von Korruption besprochen und «best practices» zu deren Beseitigung diskutiert werden, alles unter dem Blickwinkel ihrer Auswirkungen auf die Lage der Frauen. Weitere Informationen finden Sie auf der GWI-Webseite.

Bericht vom GWI-Meeting vom 25.-28.7.2019 in Genf

von Tatjana Betschart, CIR
Das GWI-Meeting mit Delegiertenversammlung, Konferenz und 100-Jahr-Feier ging vom 25.-28.7.2019 an der Uni Genf erfolgreich über die Bühne. Der öffentliche Konferenztag mit Vorträgen und Workshops stand unter dem Motto «Peace Through Education». Für die rund vierhundert Teilnehmerinnen aus über 50 Ländern war ein vielfältiges Programm zusammengestellt worden, so gab es neben der zweitägigen Generalversammlung für die Delegierten eine Centenary Celebration und die Swiss Culture Night. Alle diese Veranstaltungen boten reichlich Gelegenheit, mit Frauen aus allen fünf Kontinenten zu diskutieren, von Kanada über Mexico und Indien bis Neuseeland.
Die Generalversammlung wurde von Geeta Desai und ihren Kolleginnen des GWI Boards geleitet. Ihre Arbeit der letzten drei Jahre wurde herzlich verdankt. Zudem fanden die Wahlen in die Gremien des GWI für 2019 bis 2022 statt. Das Präsidium des GWI übernimmt neu Terry Oudraad, GWI Netherlands. Gewählt wurden auch die Vize-Präsidentinnen und die übrigen Mitglieder des Board of Officers. Der SVA ist im GWI Board mit Katharina Strub (Sektion Genf) als gewählte Treasurer und Karoline Dorsch (Sektion Zürich) als neu gewählte Assistant Treasurer sehr gut vertreten. Eine wichtige Information an der Versammlung war auch, dass der GWI nach finanziellen Schwierigkeiten wieder gut dasteht.
Als Gastland war die Schweiz ein Schwergewicht am Meeting. Doris Boscardin, Präsidentin des SVA und Vorsitzende des Local Arrangements Committee LAC, begrüsste die Teilnehmerinnen mit einer sehr gelungenen Rede. Die hervorragende Organisation des Events war grösstenteils der Organisationsarbeit des LAC zu verdanken. Anderthalb Jahre hatten Doris und Livia Boscardin, Karoline Dorsch, Stacy Dry Lara, Susanne Leber, Ruth Nieffer, Lilia Müggler und Katharina Strub an der Vorbereitung dieses Events gearbeitet.
Rund zwanzig Schweizerinnen aus verschiedenen Sektionen, davon mehrere aus Graubünden, waren als Volunteers während der Veranstaltung rund um die Uhr präsent und stellten den reibungsfreien Ablauf der Delegiertenversammlung, der Konferenz, der Feierlichkeiten und der Ausflüge sicher.

100 Jahre Graduate Women International

Graduate Women International (GWI) feiert vom 25. – 28. Juli 2019 das 100-Jahr Jubiläum in Genf. Aufgrund dieses Jubiläums hat unsere CRI Karoline Dorsch-Häsler einige Schwerpunkte aus der Geschichte von GWI zusammengefasst. Sie können diesen Bericht hier herunterladen: 

100 Jahre Graduate Women International (PDF 708KB)

CALL FOR INTERDISCIPLINARY SEMINAR PAPERS AND POSTERS

This is the first and only call for papers for the Interdisciplinary Seminars for the GWI 33rd Triennial Conference and Centenary Celebration, Peace through Education, to be held in Geneva, Switzerland on 25-28 July 2019.

The Conference date is 27 July 2019.

You are asked to submit abstracts on the provided proposal form for Seminar Papers directly to seminars2019@gwi.graduatewomen.org 

and for Posters submit abstracts directly to posters2019@gwi.graduatewomen.org by Friday, 7 September 2018.

Abstracts received after this deadline will not be considered.

Please note that GWI is NOT able to provide any funding for seminar presenters to attend the 33rd  Triennial and Centenary Celebration. Documentation for this Call is available for download in the GWI website here <http://www.graduatewomen.org/members-login/welcome/>

For questions and further information, please contact Hazel Bowen, GWI VP Advocacy and Education, at gwi@graduatewomen.org.

GWI Membership Toolkits

Das GWI Board hat Ende 2017 zwei Broschüren (Toolkits genannt) neu überarbeitet. In GWI Membership and Communications ist GWI als Verband ausführlich beschrieben, und es findet sich darin Näheres über die GWI Mitglieder und die Kommunikation von GWI. Die zweite Broschüre, GWI Mission and Advocacy, beschreibt ausführlich, wie GWI sich einsetzt für die Rechte und die Gleichstellung von Frauen durch Förderung und Unterstützung von guter Ausbildung und Training von Frauen auf allen Bildungsstufen.

Sie können diese Broschüren herunterladen:

GWI Membership and Communications Toolkit

GWI Mission and Advocacy Toolkit

Neue GWI Kassierin aus der Schweiz

Die Schweizer Akademikerin Prof. Dr. Katharina Strub (Sektionsvertreterin von Genf) wurde als neue Kassierin der GWI gewählt. Sie löst Tricia Blombery ab. Wir gratulieren Katharina Strub und danken ihr herzlich für ihr Engagement.

Bericht über die GWI-Konferenz in Kapstadt vom 21.-26. August 2016

Karoline Dorsch, CRI

Dieses Jahr wurde die Konferenz von Graduate Women International (GWI, früher IFUW), die alle drei Jahre stattfindet, in Kapstadt in Südafrika durchgeführt. Ungefähr 260 Frauen aus 36 Ländern nahmen teil. Die Schweiz war durch fünf Frauen aus verschiedenen Sektionen und durch die Mitglieder der in Genf stationierten GWI Geschäftsstelle vertreten.

Ein wichtiger Teil der Konferenz waren die Neuwahlen; so wurde eine neue Präsidentin, die US-Amerikanerin Geeta Desai, gewählt, welche viel Erfahrung in Nicht-Regierungsorganisationen und Fundraising mitbringt; Kenntnisse, die im Moment sehr nötig sind. Neu gewählt wurden auch die übrigen sechs Vorstands-Mitglieder (Board Members); den Posten der Kassierin hat jetzt die Australierin Tricia Blombery als Nachfolgerin der Schweizerin Elsbeth von Navarini. Die Schweiz wird weiterhin im internationalen Verband vertreten sein, nämlich durch Prof. Katharina Strub aus Genf, die neu als Nachfolgerin von Sheila Buemi-Moore Assistant Treasurer ist. Die neuen Mitglieder sind aufgelistet auf http://www.graduatewomen.org/who-we-are/our-leadership/board/.

2013 hatte die General Assembly an der Konferenz in Istanbul beschlossen, einen grossen Schritt vorwärts zu machen, d.h. sichtbarer zu werden und Projekte zu lancieren. Der Verband hat in den drei Jahren vieles getan und erreicht, aber mit dem Resultat, dass die finanzielle Lage nun wie erwartet sehr schwierig ist. Die Diskussion zum Budget lief entsprechend gespannt. Das Budget für die nächsten drei Jahre hängt stark davon ab, ob das aufgegleiste Fundraising nun Früchte tragen wird. Mehrheitlich wurde zugestimmt, dass der Jahresbeitrag erhöht werden soll, gestaffelt bis 2019 um SFr. 22.- pro Mitglied.

Einen grossen Raum nahmen an der Konferenz auch die zwölf Resolutionen ein, welche durch einzelne Mitgliederverbände an die Generalversammlung beantragt worden waren, beispielsweise zu Polygamie und Gewalttätigkeit gegen Frauen. Die endgültigen Resultate werden in nächster Zeit auf http://www.graduatewomen.org/ zu finden sein.

Die folgenden drei Tage des Kongresses waren dem Thema "Empowering women and girls through lifelong education" gewidmet. Dabei gab es Seminare und Workshops beispielsweise über die Anwendung von Informationstechniken und Lernen, Frauen in Naturwissenschaft und Technik oder Entrepreneurship.

Alles in allem war die Konferenz gut organisiert; es gab etliche interessante Seminare, und wir wurden oft mit Fragen konfrontiert, die uns nicht unbedingt direkt betreffen, aber über die man Bescheid wissen sollte.

 

Full steam ahead for women’s education as IFUW rebrands and reaffirms global commitment under Graduate Women International

Geneva, Switzerland, 27 April 2015 – In its 96th year of championing education, women’s rights and gender empowerment worldwide, today marks the launch of the International Federation of University Women’s new name of Graduate Women International (GWI). The new title more accurately reflects the dynamism and inclusiveness of the organisation, which is active in advocacy, projects, fellowships and grants. New national affiliates from all over the world continue to join the ranks of GWI. With its global mission and the commitment of tens of thousands of members, GWI aims to become the household name synonymous internationally with girls’ and women’s education.

To learn more about the history and transition of IFUW to GWI, visit: http://www.graduatewomen.org/who-we-are/our-story/.



SVA extra gross Bern Mittel Genève gross Fribourg klein Graubünden gross Solothurn mittel