Schweizerischer Verband der Akademikerinnen
Association Suisse des Femmes Diplômées des Universités

 

Liebe Kolleginnen

Noch können wir nicht davon ausgehen, dass wir die Corona-Pandemie überwunden haben, doch wir dürfen vorsichtig optimistisch sein und uns auf das Licht am Ende des Tunnels freuen. Ausschlaggebend ist die hervorragende Leistung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit, die es in Rekordzeit geschafft haben einen wirksamen Impfstoff gegen Covid 19 zu entwickeln. Die Herstellung dieser Impfstoffe, deren Abfüllung in Abermillionen von Impfdosen und deren Verteilung sind Meisterleistungen, die nur durch die Arbeit von qualifizierten Fachpersonen möglich wurden.

Die Corona-Pandemie hat aber auch bestehende Ungleichheiten überdeutlich sichtbar gemacht, vor allem bei Frauen. Sie arbeiten oft in systemrelevanten Berufen, wie Pflege und Detailhandel oder in Branchen mit Niedriglöhnen.

Home-Office, Home-Schooling haben zu einer beschleunigten Digitalisierung geführt. Es stellt sich damit die Frage, was wird nach Corona sein. Sicher ist, dass Normalisierung nicht die Rückkehr in die Zeit vor Corona sein wird. Wir können heute in etwa abschätzen, in welche Richtung diese Normalisierung gehen wird. Auch sehen wir die negativen und positiven Auswirkungen der Pandemie. Dass die Studentinnen und Studenten ihre Studien online an den Universitäten weiterführen konnten, war hilfreich. Doch kann dies in keiner Weise den persönlichen Kontakt zwischen den Professorinnen und Professoren und den Studentinnen und Studenten ersetzen. Es braucht den direkten Austausch; er ist unverzichtbar. An einer Universität oder Hochschule werden oft Kontakte für das Leben geknüpft, was online auch mit einer virtuellen Kaffeepause schlicht nicht möglich ist.

Die Corona-Pandemie war auch für unsere Vereinigung nicht einfach. Unsere Veranstaltungen, die wir mit viel Engagement organisiert haben, mussten wir mehrheitlich absagen. Die persönlichen Kontakte mit Ihnen waren auf unsere Mails beschränkt, mit denen wir Ihnen oft die Absage unserer Veranstaltungen mitteilen mussten. Angesichts der vom Bundesrat be-schlossenen Öffnungsschritte hoffen wir nun fest, dass wir die kommenden Veranstaltungen durchführen können und wir keine "Geisterveranstaltungen" und "Online-Happenings" mit "Abstandsbier" und "digitalem Kaffee" (alles neue Coronawörter) ertragen müssen.

Wir hoffen Sie bei guter Gesundheit an unseren Veranstaltungen persönlich begrüssen zu dürfen.

 

Fabia Beurret-Flück und Susanne Speiser  Co-Präsidentinnen

Neue Zulassungsbedingungen SVA

An der Delegiertenversammlung in Lausanne gab der Zentralvorstand die neuen Zulassungsbedingungen des SVA bekannt. Da die internationale Vereinigung der Akademikerinnen (IFUW) auch Absolventinnen eines Bachelors akzeptiert, hat sich der SVA neu auf folgende Kriterien geeinigt:

Bedingung für die Aufnahme ist ein universitärer Bachelorabschluss oder ein Masterabschluss einer Fachhochschule, wobei die akzeptierten Hochschulen von der Rektorenkonferenz CRUS bestimmt werden (mehr Info: PDF 186 KB).

Die kürzlich durchgeführte Mitgliederumfrage hat ergeben, dass mindestens 3/4 der Mitglieder dank persönlicher Kontakte auf unsere Vereinigung aufmerksam geworden sind, also uns dank Kolleginnen, Freundinnen und Verwandten Mitglied beigetreten sind. Deshalb sind Sie als Mitglied gefragt! Sprechen sie über uns, bringen Sie Frauen aus Ihrem Bekanntenkreis an die Anlässe mit und helfen Sie uns so, neue Mitglieder zu finden und unser Netzwerk noch interessanter zu machen.

Anita Haldemann, ehemalige Präsidentin des SVA

Adressänderungen und Mutationen

Falls sich Ihre Adresse, Telefonnummer oder E-Mail geändert hat, lassen Sie es uns bitte wissen, damit Sie weiterhin unsere Informationen erhalten!

Wenden Sie sich an Josy Nussbaumer: nadja.ruefenacht@bluewin.ch



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